Gefässmedizin für Krankheiten der Venen
„Krampfadern“ und „Thrombose“ sind die in der Öffentlichkeit bekanntesten Erkrankungen der Venen. Die Venen führen sauerstoffarmes Blut zum Herzen zurück, damit dieses in der Lunge wieder mit Sauerstoff, unserem Lebenselixir, gesättigt werden kann. Der Phlebologe (Venenspezialist) kennt die Erkrankungen der Venen und deren spezielle Diagnostik zur Einschätzung des Risikoprofils des Patienten. Die Diagnostik der Thrombose, mit oder ohne begleitende Lungenembolie, die Diagnostik und Therapie der Krampfadererkrankung und der Überblick über angeborene und erworbene Venenveränderungen ( Malformationen, etc.) ist Teil der Gefässmedizin für Venen.
Therapie
Therapie von Krampfadererkrankungen an den Extremitäten mittels konventioneller Chirurgie (Crossektomie und Stripping, Entfernung von Seitenästen) in einer kurzen Narkose oder mit Katheterverfahren (Lasertherapie von Krampfadern) in örtlicher Betäubung (TLA – Tumeszenzlokalanästhesie). In seltenen Fällen ist auch bei den grösseren Venen eine Schaumsklerotherapie möglich.
Therapie der tiefen und oberflächlichen Venenthrombose (Thrombose und Thrombophlebitis) mittels konservativer Therapiemassnahmen, in seltenen Fällen auch mittels operativer Therapiemassnahmen (operative Thrombektomie – Entfernen von Gerinnseln)
Therapie der retikulären Krampfadern (kleine Hautvenen) und Besenreiser (kleinste Hautvenen) mittels Sklerotherapie bzw. Schaum-Sklerotherapie